Prolog

Europas erste “Biodiverse Stadt”

Es gibt sehr viel zu tun… Fang mit dem Lesen an…

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Prolog

Die Notwendigkeit mancher Projekte ergibt sich aus nicht mehr zu übersehenden Fakten, die ein Handeln unabdingbar machen. Um dem andauernden und fortwährend beschleunigten Prozess des aus- und absterben der heimischen Flora & Fauna entgegenzuwirken, muß an der funktionellen Biodiversität von Städten und ganzen Ländern gearbeitet werden.

Heimische Pflanzen, Insekten, Tierarten und ganze Ökosysteme verschwinden fast unbemerkt. Viel schlimmer ist aber, dass viele verloren gehen und wir bisher dabei tatenlos zugesehen haben, obwohl uns Berichte von namhaften Instituten vorliegen, die das glaubhaft belegen.

Das Aussterben vieler heimischer Pflanzen und Tierarten sowie der mittlerweile zu verzeichnende Verlust von mindestens 75% der heimischen Insekten in Deutschland durch das Abhandenkommen der Biodiversität in Stadt und Land, ist ein katastrophaler Fakt und nicht durch Diskusionen zu beschönigen.

Das Projekt “Biodiverse Stadt” ist fertig konzipiert und steht vor der ersten Umsetzung.

Es ist das erste seiner Art weltweit und wird dem Pflanzen- und Tierartenverlust effektiv entgegenwirken. Dabei soll das Projekt “Biodiverse Stadt” bidirektional die Kassen der Städte, Gemeinden und Länder entlasten, die innerstädtische Lebensqualität beträchtlich steigern und parallel zukunftsorientierte, sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplätze schaffen.

Das Projekt “Biodiverse Stadt” bietet Vertragspartnern imense Vorteile. Es ist effizienter und günstiger biodivers in die Zukunft zu investieren, als alles Grün ohne Rücksicht auf die Biodiversität niederzumähen, liegenzulassen oder zu deponieren. Und das bei rasant steigenden Unkosten für Städte und Länder.

Durch das Projekt “Biodiverse Stadt” können anfallende Grün-Silagen jeglicher Art ihrem bestmöglichen Recyclingzweck zugeführt werden, um hier die größtmögliche Energiemenge und den größtmöglichen Wertstoffgewinn zu erzielen.

Zusätzlich soll durch dieses Kreislaufsystem der Einsatz von Pestiziden drastisch gesenkt oder komplett vermieden werden. Die Rückkehr der heimischen Pflanzen, Insekten und Tierarten garantieren eine multipel gesteigerte Lebensqualität bei gleichzeitiger wiederkehr zur Biodiversität der Stadt.

Das Projekt “Biodiverse Stadt” generiert in seiner Gesamtheit einfach ausgedrückt, sehr viel mehr Wertschöpfungspunkte, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

“Biodiverse Stadt” ist nicht nur für Deutsche Städte und Länder, sondern auch für die EU, ausgesprochen vielversprechend.

Die Politik reagiert und hat 2015 beschlossen, dass sogenannte Greening-Blühstreifen oder auch ökologische Vorrang-Flächen umzusetzen und einzufordern sind. Damit ist dem Rückgang der Pflanzenvielfalt, Insekten und Wildtierarten entgegenzuwirken.

Somit werden wir für das Projekt “Biodiverse Stadt” Finanzmittel aus Deutschland und Brüssel einwerben. Das Projekt soll sich nach 3 Jahren tragen.

Ziel ist es, das Projekt “Biodiverse Stadt” in Deutschland beziehungsweise international vorzustellen und die Notwendigkeit der Umsetzung zu proklamieren.

Eine wichtige Frage die sich jeder stellen sollte ist:
Wo kommen morgen und übermorgen erneuerbare Ressourcen und das Material her, um die Energieversorgung zu sichern, ohne die notwendige Biodiversität aus den Augen zu verlieren?

Wir machen uns seit langem Gedanken zu diesem und einigen weiteren Themen. Eines davon ist die Landschaftserhaltung und Förderung der Biodiversität in ihrer Gesamtheit unter der Schirmherrschaft eines eingetragenen Vereins.

Für uns alle ist wichtig, dass die Gesellschaft endlich versteht, dass es für uns alle um alles geht. Unsere Ressourcen sind endlich.

Verlorene Pflanzen und Tierarten im globalem Netzwerk können zum Worst Case Szenario führen!

Ein eklatantes Beispiel hierfür ist der Verlust von 75 % aller Insekten und das Sterben ganzer Bienenvölker.

Im Vordergrund des Projekts “Biodiverse Stadt” steht die Wiederherstellung eines biodiversen Wegenetzwerks.

Hierfür nutzbar wären die vorhandenen Freiflächen und Grünstreifen, sogenannte Straßenbegleitflächen die unsere Städte durchziehen. Diese würden mit den natürlichen heimischen Pflanzen neu besiedelt.

Darauf hin können Tiere und Insekten von außen zuwandern oder angesiedelt werden. Sie nutzen diese Wege als Transitstrecke durch die Städte, um inner- und außerstädtisch über dieses Pflanzenwegesystem bestehende innere sowie neue außenliegende biodiverse Bereiche auf den anderen Seiten der Städte neu zu besiedeln.

Was wir benötigen, ist ein Flächennetzwerk, das in seiner Gesamtheit einer biodiversen Wege-Infrastruktur gleicht, die für Pflanzen und heimische Tiere aller Arten nutzbar wird.

Es gibt bereits jetzt Gebäudeplaner, die z. B. Nistplätze für heimische Vogelarten, sowie notwendige Baum-, Busch- und Pflanzenbestände, in ihre Projekte einfließen lassen.