Realität

Realität

Real werden Grünflächen durch Gewerbetreibende, Privatpersonen oder in Eigenregie der Städte und Gemeinden gepflegt und funktional erhalten.

Die meisten Grünflächen und Straßenränder sind nur mit Rasen, Brennnesseln sowie Brombeerstreuchern überwuchert. Sie werden notdürftig, kostenintensiv mehrfach im Jahr niedergemäht und die Biomasse wird Deponien zugeführt oder oft auch zum Vermodern liegen gelassen.

Es wird ebenso versucht, durch den Einsatz von Pestiziden diese Flächen längerfristig urban zu halten. Das ist, aus ökologischer und ökonomischer Sicht, nicht vertretbar.

Hier werden Kosten erzeugt, die keinen Nutzen für Mensch, und Umwelt generieren. Im Gegenteil, es wird systematisch Biodiversität vernichtet und Ressourcen verschwendet anstatt sie sinnvoll zu verwerten.

Die natürliche Pflanzenvielfalt und Biodiversität in den Städten zu erhalten bzw. zurück zu erlangen bei gleichzeitiger Verbesserung der innerstädtischen Lebensqualität, ist unser erklärtes Ziel.

Um hier eine Wende einzuleiten, sollten die bereits vorgebrachten Einzel- themen und -ziele, wie die natürliche Pflanzenvielfalt in Städten, die Rückkehr zur Biodiversität, Biomasse sowie neue Berufe in einen komplexen Zusammenhang gebracht und zu einem Gesamtkonzept gebündelt werden.

Alle bisher ungenutzten Grünschnitte lässt man beispielsweise nicht mehr vor Ort vermodern, sondern verwendet sie zur Gewinnung von Biomasse. Denn nur so wird ein sinnvoller ökonomischer und ökologischer Kreislauf geschlossen.
Betrachtet man nun eine Stadt wie einen biodiversen Agra Park in dem alle städtischen Flächen einbezogen werden, erkennt man, dass hier das Praktische mit dem Nützlichen verbunden wird und dies unter Anderem zu einer Kostenreduzierung führt.

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